BBS-Jg11: Spurensuche: Jesus, der Christus

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Check-In: Wie war das nochmal mit Jesus?

a) Schlage das Schulbuch auf (Seiten 132-133)!
– Betrachte zunächst das Bild auf Seite 132 und beschreibe es möglichst detailliert! Inwiefern hebt es die besondere Bedeutung Jesu hervor?


(siehe dazu auch diesen Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Monreale)

Eure Ergebnisse besprechen wir nach der Bearbeitungszeit in der Konferenz.

b) Beantworte dann die Fragen 1 bis 4 und 6 bis 9 auf der Seite 133! Es handelt sich um folgende Fragen:
(von mir etwas ergänzt; bitte begründet eure Antworten auch!)

  • Hat Jesus wirklich gelebt?
  • Wie war das mit der Geburt Jesu?
  • Hat Jesus Wunder getan?
  • Gibt es Wunder (überhaupt)?
  • Ist Jesus für uns gestorben? (Was heißt das überhaupt?)
  • Ist Jesus wirklich auferstanden?
  • Ist Jesus wirklich Gottes Sohn? (Oder wie würdest du seine Beziehung zu Gott beschreiben?)

Die nächste Aufgabe lautet:

c) Aufgabe: Stell dir vor, du solltest einem Bekannten, der NOCH NIE etwas über diesen Jesus gehört hat,
beschreiben, wer dieser Mann war, was er getan hat und welche Bedeutung er für Christen hat.

  • Dazu sind dir zunächst die folgenden sechs Stichworte vorgegeben:
Geburt Kreuzigung Auferstehung
Galiläa Gleichnisse Jerusalem
  • Ergänze diese Tabelle mit sechs weiteren passenden Stichworten und erkläre (dem Bekannten) mit ihnen,
    wer dieser Mann war und welche Bedeutung er heute noch hat!

Hat Jesus wirklich gelebt? – Quellen, Zahlen, Fakten

a) Schlage im Schulbuch die Seite 138 auf, lies die Texte und bearbeite die Frage unten!
Am besten erstellst du dazu eine Tabelle mit den Spalten „Wissen“ und „Beurteilung“.

b) Lade dir das folgende Arbeitsblatt herunter:

Vom historischen Jesus zum kerygmatischen Christus

…und bearbeite die Aufgaben darauf!

Und nach so viel Textarbeit gibt’s zum Abschluss noch ein passgenaues Video dazu.
Hier kannst du dein in den Texten erworbenes Wissen noch einmal abchecken…

Was wollte Jesus eigentlich?

a) Wir besprechen zunächst eure Schul- bzw. Hausarbeit zu heute in der Konferenz.

b) Nun kommt eine Umfrage! Ladet das folgende Textblatt herunter und füllt es aus!

Umfrage – Was hat Jesus eigentlich gewollt?

c) Schlagt nun das Schulbuch auf (Seite 140) und bearbeitet die drei Aufgaben dort!

Hier der Bibeltext dazu:

Markus 4, 30-32

30Und er sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen, und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden?
31Es ist wie mit einem Senfkorn: Wenn das gesät wird aufs Land, so ist’s das kleinste unter allen Samenkörnern auf Erden;
32und wenn es gesät ist, so geht es auf und wird größer als alle Kräuter und treibt große Zweige, sodass die Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten wohnen können

Wie ist das mit dem Reich Gottes?

  1. Die zentrale Botschaft Jesu lässt sich mit zwei Versen aus dem Markusevangelium (Mk 1,14f) zusammenfassen:
    Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Aber wie ist das mit dem Reich Gottes? Was ist damit gemeint, wenn Jesus es z.B. mit einem Senfkorn vergleicht?

Zunächst (zum Aufwärmen) einige Videos dazu. Notiert euch Stichworte dazu (was ist z.B. „Eschatologie“?)!

2. Das folgende Arbeitsblatt (s.a. Seite 141 im Schulbuch) gibt nähere Auskunft.
Bitte ladet euch das folgende Arbeitsblatt herunter und beantwortet die Aufgaben dazu!
Die Ergebnisse besprechen wir in der nächsten Stunde!

Wie ist das mit dem Reich Gottes?

Wie ist das mit den Wundergeschichten der Bibel, vor allem in den Evangelien?

a) Zunächst besprechen wir in der Videokonferenz miteinander die Aufgaben der letzten Woche.

b) Schaut euch dann das folgende Video an und notiert die hier vorliegende Erklärung  in Stichworten mit!

a) Zum Wiedereinstieg in das Thema ein kleines entspannendes Lied zuvor 🙂 :

b) Die Frage dazu: an welches Wunder glaubt Wincent Weiß hier eigentlich?

c) Habt ihr persönlich auch schon Wundererfahrungen – in welcher Form auch immer – machen können?
Notiert euch in Stichworten etwas dazu….

d) Wir besprechen anschließend eure Notizen der letzten Woche zum Video „Gibt es Wunder?“

e) Lest nun im Schulbuch den Text „Jesus der Heiler“ auf der Seite 143 und fasst den Text in kurzen Merksätzen zusammen!

e) Gebt den Inhalt…

  • einer Heilung oder eines Exorzismus
  • eines Speisewunders
  • eines Naturwunders

mit eigenen Worten wieder!(Bibeltext 1-2x lesen, dann die Bibel schließen und aus dem Gedächtnis aufschreiben.
Alternativ könnt ihr die Wiedergabe diesmal auch gerne als Audiodatei aufnehmen und mir zusenden!).

Eine ausführliche Liste der (Gleichnisse und) Wunder Jesu findet ihr hier:

Liste der Wunder Jesu

 

Wie lassen sich neutestamentliche Wundergeschichten heute angemessen verstehen?

a) Zunächst wiederholen wir den Inhalt des Textes S.143 in der VK!

b) Ladet euch dann das folgende Arbeitsblatt herunter und bearbeitet die Aufgaben darauf!

Wie lassen sich die Wunder Jesu heute angemessen verstehen?

Die Aufgaben werden wir in der kommenden Woche (am 8.6.) gemeinsam besprechen.

Unterricht am 8.6.2021

a) Wir fassen zunächst unsere Ergebnisse zum obigen Thema zusammen!

Dann geht es weiter mit folgendem Thema:

Was fordert Jesus von uns? Die Bergpredigt

Info:

Die sogenannte „Bergpredigt“ (Matthäus 5-7) stellt in weiten Teilen die Ethik Jesu vor. Seine Weisungen, wie man leben soll, ist hier konzentriert und pointiert gebündelt.

Sie gibt damit bis heute den Christen wichtige Impulse zur Frage, wie man sich in Alltagssituationen verhalten soll. Zugleich tauchen aber auch Anfragen auf:

  • Wem gelten diese Forderungen nun genau – allen Christen oder nur einer frommen Elite?
  • Sind diese ethischen Forderungen in ihrer Radikalität überhaupt erfüllbar?
  • Wie passen diese z.T. knallharten Forderungen zur Predigt Jesu, wenn er sonst von Gottes bedingungsloser Liebe und seiner Vergebung menschlichen Versagens spricht?

Zunächst ein grobe Übersicht über den Aufbau und den Inhalt der Bergpredigt:

b) Bitte zeichnet diese Darstellung ab!

c) Nehmt nun eine Bibel zur Hand (oder nutzt eine Bibel-App bzw. schlagt die Online-Bibel zu Matthäus 5-7 auf)!
Schreibt dort arbeitsteilig (Mt5, Mt6, Mt 7 (drei Gruppen)) die ethischen Forderungen („Was soll ich tun?“) in einer Kurzfassung heraus.
(Beispiel: Mt5, 16: „Lasst euer Licht vor den Leuten leuchten!“)
Wir tragen sie dann in in einer Tabelle zusammen, klären ggf. ihre Bedeutung und diskutieren, ob diese Forderungen umsetzbar sind oder nicht.

 

 

 

 

Unterricht am 15.06.2021

a)Hier das Tafelbild vom 8.6.2021:

b) Wir gehen die einzelnen Forderungen zunächst miteinander durch!

c) Besonders deutliche Forderungen finden sich in den sogenannten „Antithesen“.
Hier eine Übersicht

c) Es gibt insgesamt sehr unterschiedliche Meinungen dazu, ob und wie die Forderungen der Bergpredigt erfüllbar sind oder nicht.
Fünf davon werden hier beispielhaft aufgeführt:

A Die Bergpredigt enthält die Vision einer vollkommen neuen Gesellschaft. Wenn wir ihre Weisungen tatsächlich befolgen,
kommen wir einer gerechte­ren und friedlichen Welt näher.
B Die Bergpredigt kann Impulse geben für das Handeln im privaten Bereich.
Politik kann man mit ihr nicht machen. Ihre Forderungen sind in unserer Gesellschaft völlig unrealistisch.
C Die Forderungen der Bergpredigt kann niemand erfüllen.
Sie machen uns klar, wie sehr wir der Vergebung Gottes bedürfen, da wir seine Gebote trotz allem Bemühen immer wieder brechen.
D Die Forderungen der Bergpredigt sind nur für eine kleine Gruppe von Christen gedacht:
Nur Menschen, die ihr ganzes Leben bewusst der Nachfolge Jesu widmen – wie die Jünger oder Mönche und Nonnen – können sie wirklich befolgen.
E In der Bergpredigt verschärft Jesus bewusst die Gebote der Tora (=der fünf Bücher Mose).
Durch Übertreibung will er den ursprünglichen Sinn der Gebote neu vor Augen führen und unser Denken verändern.
F ???

d) Ordnet euch einer der hier fünf aufgeführten Meinungen zur Gültigkeit der Bergpredigt zu – oder verfasst eine eigene!
Begründet eure Wahl, z.B. durch das Zitat einer oder mehrerer Forderungen Jesu!

e) Zum Abschluss des Themas hier zwei Texte zum Nachdenken und zur eigenen Positionierung!

Die Bergpredigt – Was fordert Jesus von uns

 

Unterricht am 22.06.2021

a) Wir besprechen zunächst Ergebnisse der letzten Stunde

b) Dann geht es weiter mit dem Thema:

Gleichnisse: Jesus als Dichter

c) Zunächst vertiefen wir unser Wissen über Gleichnisse (siehe auch hier):
-> Schulbuch Seite 145: Text in Stichworten zusammenfassen (Nur die Zeilen 1-20 und 45-58)

d) Dann lesen wir die Parabel Lukas 14, 16-24!
-> den Inhalt zunächst in eigenen Worten wiedergeben
-> dann die Aussageabsicht in Stichworten zusammenfassen (S.145, Z.21-44)
-> Eigener „Platz“ in diesem Gleichnis?

Ende

Unterricht am 29.06.2021

Die Kreuzigung Jesu – Fragen und Antworten

Wir stellen uns diesen Fragen und möglichen Antworten, indem wir uns
mit den Infos und Texten auf den Seiten 146 und 147 im Schulbuch beschäftigen.

Ende

Unterricht am 6.7.2021

a) Wir wiederholen zunächst die historischen und politischen Gründe, die zum Tode Jesu geführt haben

b) Dann wenden wir uns der theologischen Seite zu.
Schon sehr früh haben sich die ersten Christen gefragt, welcher (positive) Sinn dem grausamen Ende abgewonnen werden kann:
Daraus wurde der bis heute geltende Glaubenssatz: „Jesus ist für uns, d.h. für unsere Sünden, gestorben“
Aber was genau ist damit gemeint?
Ein erster (irritierender?) Impuls dazu:

c) In der traditionellen christlichen Theologie gibt es verschiedene Deutungsmodelle, die im Folgenden vorgestellt werden:

Warum musste Jesus sterben

Diese Deutungen entspringen damaligen zeitgenössischen Vorstellungen.

 

d) Moderne Deutungen versuchen, hier andere und neue Wege zu gehen. Hier ein Beispiel des Theologen H. Zahrnt:

warummussteJesussterben-I