Jg 7: Lutherfilm (Teil 3)

Filmausschnitt 8 – Luther und Cajetan 1 – Das Vorgespräch

Siehe für beide Aufgaben in dem Beitrag zum Lutherfilm (Teil 2) nach.

 

Filmausschnitt 9 – Luther und Cajetan 2

  • Argumente von Luther:
    • Luther spricht sich deutlich für die Wahrheit aus: Den Ablass kann er mithilfe der Bibel überhaupt nicht begründen.
    • Sein Hauptargument lautet: Der Papst steht mit seiner Autorität nicht über der Bibel. Selbst wenn der Papst eine Lehre mithilfe eines Dekrets (Bulle) festlegt, steht die Bibel immer noch über ihm.
    • Ein solches Dekret, dass Cajetan als Argument anführt, hat den Titel „Unigenitus“ und wird von Luther als eine Anordnung dargestellt, für die sich die Kirche schämt. Deswegen fehlt dieses Dekret in den meisten Sammlungen von Dekreten.
  • Argumente von Cajetan:
    • Cajetan argumentiert mithilfe des Dekretes „Unigenitus“, dass Luther als eine schlechte Quelle ansieht.
    • Dann wird Cajetan grundsätzlicher und erklärt, dass die Heilige Schrift so komplex ist, dass nur der Papst sie auslegen könne: Selbst die Priester verstehen nach Cajetans Ansicht die Bibel kaum korrekt.
    • Er appelliert an Luther, dass das Christentum kurz vor einem Zusammenbruch steht und Luther lieber auf Einheit statt auf Spaltung der Kirche setzten sollte.

 

Filmausschnitt 10 – Kurfürst Friedrich und sein Mönchlein

  1.  Gedanken, die Kurfürst Friedrich am Ende des Filmausschnittes durch den Kopf gehen könnten:
    • Was genau wollen die mit diesem Geschenk erreichen?
    • Der Papst will mich mit diesem Geschenk eigentlich nur bestechen!
    • Die Schriften von Luther könnten vieles verändern. Er ist ein schlauer Mönch!
    • Das Geschenk ist Wertvoll und geht nur an ganz besondere Fürsten: Ich fühle mich geschmeichelt/geehrt!
    • Was für Schleimer! Ich lächle mal lieber nett, aber eigentlich finde ich es widerlich, dass die glauben, mich so bestechen zu können.
  2. Wie könnte sich Kurfürst Friedrich entscheiden?
    • Da er „Friedrich der Weise“ genannt wird, wird er sich vermutlich nicht von dem Geschenk bestechen lassen.
    • Der Kurfürst wird Luther nicht aushändigen: Sonst bringen sie seinen Mönch / Professor in Rom nur um. Er wäre ein schlechter Fürst, wenn er zulässt, dass einer seiner Untertanen von jemand anderem getötet wird.
    • Er könnte sich auch dafür entscheiden Luther auszuhändigen: Das würde jedenfalls Kämpfe vermeiden.

 

Filmausschnitt 11 – Die Entscheidung des Kurfürsten

  • Gründe, warum Kurfürst Friedrich sich so entscheidet:
    • Er will sich nicht einfach von anderen Leuten bestechen lassen.
    • Vielleicht hat er sich Luthers Lehre bereits selbst angeeignet und lehnt den Papst jetzt ab. (Das würde erklären, warum er sogar seine ganze Reliquiensammlung von Spalatin beseitigen lässt.)
    • Die viel zu große Summe Geld für die Rose gibt er dem Papst nur zur Besänftigung!
    • Er versucht damit möglichst freundlich Nein zu sagen und so beides zu erreichen:
      • Er kann dem Papst freundlich für das Geschenk danken und stellt sich damit nicht gegen den Papst oder macht ihn noch wütender.
      • Er sagt dem Papst gleichzeitig, dass er Luther dennoch nicht aushändigen wird.

Filmausschnitt 12 – Das Verhalten von Luther, Friedrich d.W. , Aleander und dem Kaiser

Luther zunächst angespannt und ängstlich, danach entschlossen und standhaft und am Ende erleichtert
Friedrich zunächst etwas verwirrt, aber am Ende amüsiert (und eigentlich ganz stolz)
Aleander wütend, ungeduldig und zornig, dabei sehr sehr zielstrebig (weil er ja den Auftrag des Papstes unbedingt erfüllen wollte)
Kaiser überrascht, schockiert, wütend und entschlossen

 

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