Jg11BBS: Was Jesus wollte…

Aus der Umfrage kann den folgenden Antworten zustimmend beigepflichtet werden:

Jesus wollte:

  • die jüdische Religion reformieren
  • dass die Gesetze des Altem Testamentes (die Thora) in einem neuen Licht gesehen werden
  • dass Gott ganz anders ist (nämlich sündenvergebend)
  • klar machen, dass alle Menschen von Gott geliebt werden, nicht nur die besonders Frommen
  • Frieden auf Erden (durch ein neues Vertrauensverhältnis zu Gott)
  • dass die Menschen ihren Alltag nicht mehr so furchtbar wichtig nehmen (Mt.6,19-34: „sorgt nicht für morgen…“)
  • dass nach dem Tode nicht alles aus ist (Joh, 11, 25ff)
  • dass die Menschen sich besser verstehen

Die folgenden Äußerungen dürften so nicht auf Jesus zutreffen:

  • er wollte eine neue Religion gründen
  • er wollte die Römer aus Israel vertreiben (das wollten die gewaltbereiten Zeloten)
  • die alten Religionen abschaffen
  • den Buddhismus einführen
  • dass die Juden…. gar nicht so schlimm sind

Die folgenden Äußerungen kann man aus der Botschaft Jesu ableiten, basieren aber eher auf den (späteren) Glauben
an den „kerygmatischen Christus“:

  • dass die Menschen die Chance bekommen, ohne Sünde zu leben

Mögliche Antworten zu den Aufgaben S. 140:

1. Der Unterschied zwischen der Botschaft des Johannes und der von Jesus liegt darin, dass

  • Johannes zur Umkehr ruft, bevor das Gericht Gottes kommt und damit an die Angst der Menschen rührt (-> Drohbotschaft)
  • Jesus hingeben um Vertrauen auf Gott wirbt, damit die neue Welt Gottes kommen kann (-> Frohbotschaft)

2. Eine verstehbare Erklärung zum Königreich Gottes könnte so lauten:

Das Königreich Gottes  erwächst aus unscheinbaren Anfängen (ist eine verborgene Realität in dieser Welt)
aber am Ende wird es eine weltweite Größe, in der Frieden und Gerechtigkeit herrschen; alle, die wollen, können daran Anteil haben

3. Warum haben die Jünger (Schüler) Jesu ihr bisheriges Leben aufgegeben und sind Jesus gefolgt?

Die ersten Jünger erkannten vermutlich sehr schnell die Besonderheit/ Wahrheit der Botschaft Jesu und waren davon fasziniert.
Sie erkannten seine besondere Gottesnähe und fanden in ihm „das Leben“ in Fülle. So nahmen sie den Ruf Jesu in die Nahfolge ernst

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