Jg12: der Mensch – mehr als nur ein nackter Affe, biologisch und sozial

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Aussage Psalm 8

  • Der Mensch ist Gottes Geschöpf und eigentlich im Blick auf den Kosmos klein und unbedeutend
  • Er ist aber trotzdem Gott fast gleich (wenig geringer), weil er von ihm mit Würde ausgestattet wurde, so steht er auch über den Tieren.
    Das verleiht ihm Macht, aber auch Verantwortung (über die Schöpfung)
  • Gott steht aber grundsätzlich über dem Menschen, er herrscht über ALLES
  • Der Mensch ist also Teil des von Gott geschaffenen Kosmos und ein (besonderes) Gotteswerk unter vielen

Anders gesagt: „Der Mensch IST, weil er von Gott GEDACHT wurde“

Die Konsequenzen daraus können aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden:

  • Sie verleihen dem Menschen viel Macht; das schließt aber auch den Machtmissbrauch mit ein
  • wenn JEDER Mensch Ebenbild Gottes ist, gibt es keine Rechtfertigung für gegenseitige Unterdrückung.
    Jeder sollte ungeachtet seiner Herkunft, Kultur, Nationalität, Religion etc. gleich behandelt werden.
    Das wäre wahre HUMANITÄT (beinhaltet Wertschätzung, Fürsorglichkeit, Mitfühlen können etc.)

Vergleich aus den Texten M5/M6:

Verwandtschaft Mensch/Tier Sonderstellung des Menschen

Ähnlichkeit der Embryo­nen verschiedener Arten verweist auf echte biologi­sche Verwandtschaft;

anatomische Ähnlichkeit bestimmter Affenarten mit dem Menschen;

Gesetze der Vererbung gel­ten für Mensch und Tier;

die sexuelle Selektion gilt für Mensch und Tier;

Angewiesenheit von Mensch und Tier auf Res­sourcen, die nicht unbe­grenzt sind;

Mensch und Tier stammen von Vorfahren ab, die sich in der Naturgeschichte aufgrund besserer Anpas­sung durchgesetzt haben;

Säugetiere und Menschen sind erst nach der Geburt getrennte und eigenständi­ge Organismen.

 Der Mensch verfügt über Vernunft, Moral und Religion.

Die biologische Erfor­schung des Menschen unterliegt strengeren Verboten als die der Tiere.

Der Mensch kann nach seinem „Ich“ fragen. Er denkt über sich selbst nach.

Der Mensch ist liebes­fähig.

Der Mensch ist sich seiner Körperlichkeit und seiner Lebensge­schichte bewusst.

Der Mensch ist sich seiner Sterblichkeit bewusst.

 

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