Jg12: Ethik der universellen Lebenszusage (theologische Ethik)

G. Altner:

  • Nach christlicher Auffassung verdankt sich ALLES Leben dem Willen/Handeln Gottes, auch und gerade dem „verlorenen/verstoßenen“ Leben
  • Dies wird besonders im „Christusgeschehen“ (Leiden und Tod Jesu) deutlich
  • So gilt: es GIBT KEIN lebensunwertes Leben
  • Peter Singers „utilitaristische“ Ethik macht die Menschenwürde abhängig von menschlichen Nützlichkeitserwägungen
  • Theologische Ethik sieht die Menschenwürde als etwas von Gott Gegebenes/Zukommendes, das ALLE Formen menschlicher Existenz mit einschließt.
    Dies ihm von Gott Zukommende wird ihm BEDINGUNGSLOS geschenkt
  • Auch andere Formen der Ethik sehen das so. Der Mensch „trägt seinen Sinn und Zeck in sich selbst“
  • Deswegen ist die Ethik Singers, die Menschenwürde nach gewissen Kriterien definiert (Rationalismus usw…), abzulehnen, weil sie diese „verhandelbar“ macht
    Besonders groß wird diese Gefahr im Blick auf Krankheit, Behinderung und zu vermutende baldige Sterblichkeit

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