Jg12: Unterschiede in den Geschlechterrollen

M.C. Nussbaum (S. 251):

  • Die typischen Geschlechterrollen sind durch das gesellschaftliche Umfeld und seine daraus resultierenden Deutungen in erheblichem Maße sozial konstruiert
  • Der Unterschied der Geschlechter und die daraus gezogenen Folgerungen daraus sind also nicht nur biologisch bedingt!
  • Die biologischen Faktoren des Geschlechts (-> Geschlechtsorgane) sind nicht zu leugnen, aber ihr tatsächlicher Einfluss ist nur schwer zu bestimmen. Die „Trennlinie“ ist unscharf
  • Es kann aber auch zu Abweichungen inerhalb des Geschlechtes kommen.
  • Der Einfluss und Formung durch die Gesellschaft (Eltern, weiteres Umfeld) sind enorm! Sie „machen“ also (den gesellschaftlichen Vorgaben folgend) ein Stück weit aus einem Kind einen Mann oder eine Frau
  • Die soziale Prägung beeinflusst stark das Denken der Gesellschaft
  • Ein Wandel  in der bisherigen Rollenzuweisung ist nur sehr schwer herbeizuführen. Er braucht dazu instutionelle und juristische Unterstützung. Es könnte aber noch eine Weile dauern, bis dieser Prozess in der Gesellschaft akzeptiert werden wird.

 

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