Jg12: Verschiedene Positionen zur Frage der Jenseitshoffnung

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Was kommt nach dem Tod? – Christlich-theologische und andere Positionen

H.M. Barth H.P. Dürr W. Pannenberg K.M. Meyer-Abich H.-D. Mutschler

 

Christl. Auferstehungshoffnung meint weniger eine (individuelle) „postmortale“ Existenz, sondern eher die Hoffnung, dass die (wichtige) Beziehung zum auferstandenen Jesus Christus über den Tod hinaus bestehen bleibt, der durch seine Liebe zu uns die begangenen Sünden im Hier und Jetzt vergibt und uns so (vor dem Nichts) rettet

 

Die Bibel, v.a. Paulus, benutzt eine reiche Bildersprache, legt sich damit aber nicht fest

 

Die Pointe der christlichen Hoffnung ist die Parusie (in Verbindung mit dem Jüngsten Gericht)

Die Seele bleibt

Das Ich ist/bleibt Teil einer größeren Seele

„Schaumkrone im Ozean“, die mit der Tiefe des Meeres verbunden bleibt

Vgl. mit Schaumkrone hinkt etwas, kommt aber der christl. Auffassung nahe:

„Seele“ meint nicht etwas Abgegrenztes und Selbständiges

 

Wir bleiben trotzdem in der Gegenwart Gottes und in seinem Gedächtnis aufgehoben, auch mit unserer Individualität

 

Im R.-G. wird uns das Leben neu gegeben, in einer „verklärten“ Form

 

Anders Platon (Trennung von Leib und Seele, evtl. Wiederverkörperung), was allerdings kompatibel zum Christentum ist

 

 

 

 

Widerspruch gegen eine „christliche Besonderheit“

 

Wiederverkörperung ist eine mögliche Idee, s.a. fernöstliche Religionen.

 

Am Ende gehen wir ein in die „Weltseele“, d.h. das Leben (der Erde) selbst:

„Gaia-Hypothese“

 

Gaia-Hypothese ist zu spekulativ

Bibel ist allerdings sehr „spröde“ in ihren Jenseits-Aussagen

 

Verweis auf die Ungreifbarkeit der bibl. Auferstehungsberichte

 

Esoterische Spekulationen im Sinne einer „Transzendenzgeographie“ sind abzulehnen

 

Der Tod bleibt ein Mysterium

 

Wiedergeburtsideen verschieben das Todesproblem nur.

 

Die Symbolsprache der Bibel ist vorzuziehen