Jg5: Erklärtext zu dem Gleichnis vom Senfkorn (Mk 4, 30-32)

Ein mögliches Ergebnis könnte sein:

Wie ist es mit dem Senfkorn? Wenn man es aussät, ist es winzig und klein. Viel kleiner sogar als andere Samen. Damit es wächst, muss man aber nichts anderen tun, als es auszusäen. Es wird von ganz allein groß, sogar so groß, dass es ein Zuhause für Vögel bietet. Jesus vergleicht das Reich Gottes mit einem Senfkorn. Damit es wachsen kann, muss es ausgesät worden sein, groß wird es von allein.

Am Anfang kommt das Wort durch Jesus auf die Welt, genau wie das Senfkorn noch sehr klein ist, hat die Botschaft Jesu am Anfang nur wenig Anhänger. Das Senfkorn wird aber auf fruchtbaren Boden gesät und so findet auch das Wort Gottes Menschen, die darauf hören. Genau wie das Senfkorn heranwächst, breitet sich auch das Reich Gottes aus und die Menschen finden dadurch Halt für ihr Leben – genau wie die Vögel im Schutz des Schattens des Senfkornbaumes ihre Nester bauen können.
Das Gleichnis spricht die Hörerinnen und Hörer der damaligen Zeit an, da die meisten selbst Bauern sind und sich daher mit der Saat und Ernte gut auskennen. Außerdem kennen sie den Schöpfungsbericht, durch den sie wissen, dass Gott alles kann und sie ihm vertrauen können.

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