Jg6: Der Islam heute

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Wissenswertes über den Islam

– Fastenmonat heißt: Ramadan

– der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrößte Religion der Welt

– 1,5 Milliarden Gläubige auf der Welt (heißen: Muslime und Muslimas)

– Wort „Islam“ ist arabisch, bedeutet Hingabe

– Muslime glauben an Gott (wie Juden und Christen), er heißt im Islam „Allah“

– das heilige Buch ist der Koran, darin steht wie man sich als gläubiger Muslim verhalten soll

→ der Koran wird von hinten aufgeschlagen und von rechts nach links gelesen

→ der Koran ist in Arabisch geschrieben, daher lernen die Muslime arabisch (es gibt aber auch Übersetzungen)

– in Deutschland gibt es ~ 4 Millionen Muslime, viele mit türkischen Wurzeln

– das Gebetshaus der Muslime heißt: Moschee

– vor Betreten einer Moschee sollen die Schuhe ausgezogen werden, die Frauen setzen ein Kopftuch auf

– die Moschee soll zuerst mit dem rechten Fuß betreten werden

– Frauen und Männer beten getrennt

– das Freitagsgebet ist sehr wichtig und im Koran vorgeschrieben

  1. Frage: Was sind die fünf Säulen des Islam?

Es sind die fünf wichtigen Regeln (die 5 Säulen des Islam), nach denen sich ein Moslem orientieren soll:

* 1. Säule: Schahada, das Glaubensbekenntnis: „Es gibt nur einen Gott und Mohammed ist sein Gesandter.“

Mohammed ist in Mekka geboren und war Händler. Er hat sich mit vielen verschiedenen Religionen auseinandergesetzt. Mohammed konnte nicht lesen oder schreiben, somit hat er die Offenbarungen einem Schreiber diktiert – so entstand der Koran.

→ Ein Prophet ist derjenige, der die Lehre Gottes den Menschen näher bringen soll.

(Gott – Prophet – Mensch)

* 2. Säule: „Beten“ → der Muslim muss fünf mal am Tag beten; bevor die Sonne aufgeht, mittags, nachmittags, abends und nachts.

– Vorbereitungen und Waschungen vor dem Gebet sind sehr wichtig. Es sollen Hände, Nase, Gesicht und Füße gewaschen werden. Der Muslim muss sich Reinigen bevor er mit Allah kommuniziert; man will Allah sauber begegnen.

– Es wird auch ein Gewand angelegt, es soll Knöchel und Handgelenke bedecken, dies schreibt der Koran vor.

– Frauen tragen ein Kopftuch.

– Der Gebetsteppich soll Richtung Mekka gerichtet werden. Frauen und Männer beten getrennt.

* 3. Säule: das Fasten

– der Fastenmonat wird „Ramadan“ genannt

– ein mal im Jahr

– Essen und Trinken sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verboten

* 4. Säule: Almosen geben

– den Armen soll etwas abgegeben werden

* 5. Säule: Pilgerfahrt nach Mekka – der Hadsch

– Muslime sollen einmal in ihrem Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka machen, weil Mekka der heilige Ort der Muslime ist (dort ist Mohammed geboren, die Kaaba befindet sich dort)

 

Zwischenfrage: Was ist ein Imam?

A: der erste Satz im Koran

B: der erste Tag des Fastenmonats

C: der Vorbeter in der Moschee

 

→ Der Imam ist der Vorbeter in der Moschee. Er betet vor und die Gemeinde betet nach. Ein Imam kann den Koran auswendig. Oft kommen viele Imame aus der Türkei für ein paar Jahre nach Deutschland. Ein Imam rezitiert aus dem Koran mit einer bestimmten Betonung, es klingt, als würde er vorsingen (→ die Stimme soll für Allah verschönert werden).

  1. Frage: Was macht ein Muezzin?

Der Muezzin ruft vom Minarett (der Turm bei einer Moschee) fünf mal am Tag zum Gebet, er ist der Gebetsrufer. In Deutschland passiert es nicht, aber in der Türkei immer noch.

  1. Frage: Warum fasten Muslime im Ramadan?

– um zu erfahren wie es den ärmeren Menschen geht, die nicht viel haben

– das Fasten erinnert daran wie wertvoll Essen und Trinken sind

– Schwangere, Kinder und Kranke müssen nicht fasten

– nach den 30 Tagen Fasten wird das „Zuckerfest“ gefeiert

 

(vgl. Video: „Der Islam-Check, Reportage für Kinder“)