Jg6: Jüdische Feste

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Name des Festes: WARUM wird es gefeiert? WIE wird es gefeiert?
Purim

Man erinnert sich an die Rettung der Juden vor den Plänen des persischen Kanzlers Haman und seines Königs Xerxes, die die Juden in Persien ermorden lassen wollten.

Gerettet wurden sie durch die Königin Ester und ihren Onkel Mordechai

Mit Karneval-Umzügen auf den Straßen, fröhlich und ausgelassen, aber auch in den Synagogen, in denen die Besucher sich sogar während des Gottesdienstes verkleiden

Vor allem aber Kinder verkleiden sich und machen dazu Lärm mit einer Rassel, wenn sie den Namen „Haman“ oder „Xerxes“ hören

Sukkot Man erinnert sich an die Wanderung der Israeliten durch die Wüste nach ihrer Flucht aus Ägypten und wie Gott ihnen dort geholfen hat Sukkot dauert 7 Tage lang
Es wird gefeiert im Herbst – als Erntedankfest
Man baut eine Laubhütte (Sukka)
Es wird fröhlich und ausgelassen gefeiert
Pessach/Passah Man erinnert sich an den Auszug/ die Flucht der Israeliten aus Ägypten („Exodus“)

Es wird im Frühjahr gefeiert (zur gleichen Zeit wie unser Osterfest). Es dauert eine Woche

Die Haushalte werden von allem, was mit Sauerteig in Berührung gekommen ist, gereinigt

Das jüngste Kind fragt den Vater beim gemeinsamen Essen am ersten Abend (Seder-Abend) nach der Bedeutung des Festes:

Acht Tage lang werden nur ungesäuerte Brote zu allen Speisen gegessen („Mazzen“) (sehen wie Knäckebrot aus)

Chanukka

Man erinnert sich an den Sieg der jüdischen „Makkabäer“ über die in Israel herrschende griechische Besatzungsmacht, die den Tempel in Jerusalem mit ihren eigenen Göttern entweiht hatte.

Nach dem Sieg wurde der Tempel im Jahr 164 v. Chr. neu eingeweiht. Dabei geschah ein Wunder: Man brauchte Öl für den Leuchter im Tempel, hatte aber nur Öl für einen Tag, weil die griechischen Besatzer fast alles Olivenöl aus dem Tempel im Krieg verschüttet hatten.

Aber zur großen Überraschung hielt es acht Tage lang.

(Siehe auch Schulbuch Seite 168)

Chanukka wird Ende November/ Anfang Dezember gefeiert.
Das Fest dauert dauert 8 Tage lang.
An jedem Abend wird eine weitere Kerze am achtarmigen Chanukka-Leuchter angezündet, und zwar mit einer weiteren Kerze am Leuchter, dem sogenannten „Schammes“, was man mit „Diener-Kerze“ übersetzen kann.Die Kinder erhalten GeschenkeEs werden Speisen zubereitet und gegessen, die mit Öl gebraten wurde, z.B. Reibekuchen („Latkes“)

Beliebt ist auch ein Würfelspiel, mit dem man Süßigkeiten oder Nüsse gewinnen oder verlieren kann („Dreidel“).

 

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