Jg11 BBS:Wunder im NT – erste Infos/Beurteilung

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Inhalt des Videos:

Julian glaubt an Wunder

Bastian stimmt zwar „erstaunlichen Phänomen“ zu, ist aber wunderkritisch

Fünf Denkanstöße des Videos:

  1. In fast jeder Religion wird von Wundern berichtet; das war auch zur Zeit Jesu so, auch außerhalb des
    Christentums/ des Gottesglaubens (-> Kaiser)
  2. Wunder allein überzeugen niemanden vom Glauben. Auch das war bei Jesus so. Nicht jeden konnte
    er mit seinen Wundern überzeugen
  3. Der Glaube an Übernatürliches setzt die Trennung von Natur und „Übernatur“ voraus
    Einerseits: Die Naturgesetze lassen keine Wunder zu; die Bibel muss hier metaphorisch/symbolisch verstanden werden
    Andererseits: die Entdeckung der Naturgesetze schließt eine „höhere Wirklichkeit nicht aus“.
    Die N.-W. kann mit ihren Methoden nicht alles beschreiben (-> darüber haben wir schon im ersten Halbjahr gesprochen)
  4. Das Wort „Wunder“ meint nicht nur das (bisher) noch nicht Erklärbare.  Es gibt durchaus erstaunliche
    Phänomene, die aber kein Beweis „besonderer Geistlichkeit“ sind
  5. Außergewöhnliches kann auf Gott hinweisen und kann uns zum Glauben anregen/ stärken

Das heißt: Der Glaube an Gott kann sogar Alltägliches zum Wunderbaren werden lassen.

Fazit:

Der Glaube kann zu Wunderfahrungen führen

Umgekehrt gilt das so nicht.

Zentral/ primär f.d. christlichen Glauben sind aber andere Inhalte: die Menschwerdung Gottes in Jesus oder sein Kreuzestod.

Wundererfahrungen sind in diesem Zusammenhang sekundär